LYRICS

The Great Hans Unstern Swindle

01 Ich Schäme Mich

02 Entweder&Oder

03 Mit Schwarzen Lippen Sitzen Wir Hinten

04 Ergiebig Und Erschwinglich

05 Unbenannte Datei

06 Hülle

07 Posterboy

08 Bea Criminal



Kratz Dich Raus

01 Anglet

02 Endlos Endlos

03 Interlude

04 Paris

05 Flecken

06 Tief Unter Der Elbe

07 San Simon

08 Ein Coversong

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Ich Schäme Mich

Ich schäme mich
Für mich
Schämen sich sogar die Läuse
Auf den Tomaten fremd
Beim Hören meiner laut
Markierten Zeilen

Ins Knirschen übertönt
Deine Stille
Hab ich überhört
Deine Nadelblicke seh ich nicht
Übersähen mich
Über und über und über und
Über und über und über
Und dann ein Lied drüber machen

Ich schäme mich Yeah
Ich schäme mich Yeah
Ich schäme mich Yeah
Ich schäme mich Yeah Yeah

Mit Worten wie Spiegel
In deinen Monologen
Und deiner Tabutuba
Bist du mir um Lichtjahre voraus

Das sind unerhörte Lieder
Die ich spielen möchte
Jedoch nicht verstehe
Mein Versuch zu zitieren
Aus deiner Stimme
Einem Voice Piece For Soprano

Ich schäme mich Yeah
Ich schäme mich Yeah
Ich schäme mich Yeah
Ich schäme mich Yeah Yeah

Mit Rollschuhen die Wand hoch
Und immer hübsch gekleidet
Den großen Streichelzoo im Nacken
Mit oder ohne dickem Fell
Bleiben Ratschläge Schläge
Und Gitterstäbe Gitterstäbe

Ich schäme mich Yeah
Ich schäme mich Yeah
Ich schäme mich Yeah
Ich schäme mich Yeah Yeah

Anglet

Mein Leben hangelt sich an Autobahnen entlang
Automobile hasse ich mehr als alles
Werd mir einen Zebrastreifen malen
Wie sie ihrem Ziel entgegen rasen
Wie sich auf der Ueberholspur Penisse jagen

Mein Blick verbeugt sich mehr und mehr
Aus dem Strassengraben befuehle ich die Dinge neu
Ich liege so krumm und falte mir die Ohren dicht
Nachts ist manchmal fuer fuenf Minuten Ruhe

Ueber mir die Frau im Mond
doch ihr Glaenzen steckt im Stau
Ich habe vertrocknete Tinte fuer ein dickes Buch im Bauch
Blei auf der Stirn und Rost unter den Augen
Der Weg ist denkbar ausschliesslich
Ich murmele einige Bartworte auf mein Blech
ueberwuchert von Planken und Heulen
Wieder ein Jahr

Ich friste den Winter mit Schreiben fuer Klarinette
Der waermste Klang den ich mag
Es darf nicht jeder Ton vorkommen
Es braucht Zeit
Ein Stueck schreibt sich in so drei Monaten
wenn ich Glueck habe zwei bis zum Gruen

Wenn die Froesche zur Wanderschaft rufen
habe ich bald Freunde die mit grossen Augen
ohne Sorge Geisterbahnfahrer beschwoeren
Ich sehne das Fest herbei
Am Ende der Storchenwiese feiern wo ich liege
Wir basteln Fluegel aus Unrat

Hitzesommerpolaroids
von Ellenbogen ueber sonnendurchglutetem Teer
Fuer meine Glasfasergalerie im Spinnennet
sammle ich robbend Zigarettenstummel
um von dem Pfand die Maut zu zahlen
Ein Ellenbogen waescht den andern

Im Herbst halte ich Winterschlaf
umgeiert von Raben ueber mir wie fettes Laub
Ich habe einen Deal mit den Ratten des naheliegenden Abortes
Sie bringen mir siebzig Kilo Kastanienlaub
und ich verrate ihnen in welcher Karosse Kokain lagert
Urlaub unter Laub

In der fuenften Jahreszeit
der schwierigsten im Graben
verharre ich im Lunayoga
Es funktioniert im Liegen und ist lebensnotwendig
wo angestaunte Touristen meinen Tod diagnostizieren

Endlos Endlos

Du sagst du kennst den Weg
Oh Mathilde
ich bin dir gefolgt wie ein Falter Neonlicht
Wo die blauen Risse ihre Toene mischen
lass uns noch zwei Takte laenger stehen
Du willst die Welt vergessen gehen
Es ist dir egal was sie spielen
Du willst einfach nur spielen
Ich klammer mich an meinem Strohhalm fest
Stolper ueber die Strahlen der Kugel
ins Endlos endlos bloss

Hol uns hier heraus und ich sag Ja
Durch die Nebel
Durch den Applaus
und ich sag Ja Ja Ja

Und ich sag
Oh Mathilde
ich haette gern mit dir getanzt
truege ich dein Kleid
und du meinen Bart

Oh Mathilde
ich haette gern mit dir getanzt
zu dem Klick und Klack
eines Kaugummiautomaten
Oh Ja

Du sagst du kommst aus deinem Traum
Oh Mathilde
dieses staendige Erwachen nur um Traeume neu zu entfachen
Ist dir das auch Herzschmerz im Bauch?
Intro Verse Pre-Chorus Chorus Verse Pre-Chorus Chorus
Ich will mich arglos um mich drehen
zu Musik die sich an Spielregeln haelt
Ich kann mich nicht verstehen
Ich wuerde mich gerne auch so winden so finden so verschwinden

Hol uns hier heraus und ich sag Ja
durch die Gewitter
Durch den Applaus
und ich sag Ja Ja Ja

Und ich sag
Oh Mathilde
ich haette gern mit dir getanzt
zum Beispiel im Supermarkt
vor dem Salat

Oh Mathilde
ich haette gern mit dir getanzt
mitten auf der Nase
des blassen Mondes
Oh Ja

Paris

Paris, quel beau souvenir

Wann
Lerne
Ich
Dass
Nacht
Ohne
Mond
Keine
Schatten
Malen
Kann
Punkt
Punkt
Komma
Strich
Fertig
Wann
Sehe
Ich
Ein
Gesicht
Das
Mich nicht
Mehr
An dich
Erinnern
Kann
Wann
Stunden
Tage
Jahre
Lang

Wann
Lernt
Mein Hier
Dass
Mein
Nur
Nur
Jetzt
Da
Sein
Sein
Kann
Wann
Fängt
Es an
Wann
Wann
Lernt
Mein Warten
Dass
Es
Ohne
Mich
Keinen
Weg
Gehen
Kann
Muss
Kann
Muss
Muss
Ich
Mal mir den Rat der Zeit
Radier die Wirklichkeit
Lasse den Weg nach vorn zurück
Ich finde nichts ich finde nichts
so gut wie nichts ich finde
ein scharfes Foto mit etwas Glück
Still Leben Augenblick
Wann
Lerne
Ich
Dass
Ich
Den
Moment
Nicht
Fest
Halten
Kann
Wann
Wann
Wann
Nie
Wann
Wann
Lernt
Der
Moment
Dass
Er
Mich
Nicht
Zurück
Holen
Kann
Wann
Wann
Wann
Nie
Wann
Ich
Lass Menschen vorbei ziehn
Wink ihnen hinterher
Verlang nach ihrem Bann
Komm dreh dich um und schau zurück
Und komm zurück und sprich mich an
Frag mich ob du mich retten kannst
Fordere mich auf zum Tanz
Wann
Lerne
Ich
Dass
Mich
Ein
Gesicht
Nicht
Beein
Drucken
Kann
Wann
Wann
Nie
Wann
Wann
Lernt
Das
Ret
Ten
Dass
Ich
Nur
Nur
Nur
Ich
Selbst
Nur
Wann
Wann
Wann
Nie
Wann

Paris
Quel beau souvenir

Wann
Lerne
Ich
Dass
Ich
Nacht
Nicht
Ohne
Mond
Malen
Kann
Punkt
Punkt
Komma
Strich
Fertig

Flecken

Der kaputte Mann sitzt in der Ecke
Ein Flecken auf der Placa de Catalunya
Ein Steinbrot im Gespecht der picken Tauben
Gierig kommen tausend Freunde da

Gebt ihm gebt ihm gebt ihm Fluegel er will gleiten
Durchschweben schwerelose Zeiten
Richtung Sturzflug einem Donner in die Arme

Der kaputte Mann flucht aus dem Regen
in den Schleim der Daecher der Boqueria
Er schlingt einen tiefen Schluck
Wartet auf ein Wunder
Auf Rauschgoldengel
Eine Rauschgoldmama

Im Schein der Fruechtefarben
Unhaltbare Kraft
Der naechste Blitz wieder der Schlund der ihn zerklafft
Er moechte nicht zurueck
Dahin wo es gut riecht

Der kaputte Mann kotzt in die Metro
Er hat sich die Spielregeln neu beigebracht
Er widerhallt das alte Lied der schiefen Toene
Entlaesst die Fahrgaeste in ihre Schlacht

Die dunkle Stadt schluckt ihn in Vergesslichkeit
Knickt ihn durch Pappe in sein Abendkleid
auf ein Kissen aus Asphalt

Von tief unter den Raedern sieht er den Mond
im Bogen von den Traenen der Wolken verschont
Als ein Versickern schlaeft er ein

Tief Unter Der Elbe

Aussichtloses Aus
unter den Wolken
Ich habe mich entschieden
Das Rad der Zeit hat mich ueberrollt
also bin ich geblieben

Tief unter der Elbe
Tief unter der Elbe

Ich fuehle mich fast unentbehrlich
an diesem unwichtigen Ort
Der langwierige Klang des Tunnels
will wie ich hier nicht mehr fort

Tief unter der Elbe
Tief unter der Elbe

Seine Blicke abgezaehlt
Seine Groschen zahlen
Er berechnet sich
Schritte hallen die Hallen entlang
Die Sekunden
lassen mich endlich wieder im Stich

Tief unter der Elbe
Tief unter der Elbe

Ihr spaetes Laecheln und mein winselndes Lied
verstehen sich zu uebersehen
Der Border Terrier zu ihren Fuessen
probt seinen Trick
Einfach weiter ziehen

Tief unter der Elbe
Tief unter der Elbe

Tief unter Wolken
Tief unter Strom
Ich hoere meinen Namen
wie er von den Waenden faellt
Es ist die sternlose Zeit
die meine Hand jetzt haelt

Tief unter der Elbe
Tief unter der Elbe
Tief unter der Elbe
Tief unter der Elbe

San Simon

Ich wende mich Skeletten zu
weil ich sehe wie gut dir das tut
Wie du im Uebermut ertrinkst
in dem du Leben suchst

Deine Freude lacht mich aus
Dein Applaus ist mir zu laut
Was habe ich hier verloren?
Wer holt mich hier raus?

Ein Elixier regiert die Nacht
Reagiert mit deiner Macht
Der letzte funke Wahnsinn
in mir bleibt unentfacht

Ich hoere Worte leise an
Faerb mich rot wo du lachen kannst
Morgen erinnere ich alleine mich daran

Im Mondschein begegne ich dir dann
als Igel auf deinem Kopfkissen
in meinem Bett aus Sand
Du fragst mich
»Was hast du hier verloren?
Leer deine Schuhe aus und lauf!
Leer deine Schuhe aus und lauf!«

Ein Coversong

Schael dich aus dem Torf
Lass den Regen helfen
Der Dunst der Nebel
Wie der Tau in der Knospe ertrinkt
Waelz dich entlang der Suempfe
Wunder die Wege
Wiege die Krumen
Kratz dich raus

Schicht um Schicht
Schattentat
Bis du am Wasser nur noch Hauch bist
Fliegen tanzen dein Hologram
Dein Spiegelbild ist blind
Die Einsicht kommt
als Wasserschwebe
entlang der Wurzelausstellung
Zurueck in die Blauwiege

Zurueck in die Ozeane
Der freie Fall raet deinem Wolkenbruch:
Durchfliege den Violettboden
bis dein Schatten verdampft
Vergewissere dich der orangenen Faltmoeve
in deiner Tasche
Vor deinen Augen
wuerde sie dich nur wieder begeistern

Ein Kokon
Ein Korsett
Ein Uebergang
Ein Sarg
Ein Wunsch
Du Springst in den Chorus
Aus allen Wolken
Thoughtdreams be my parachute
Ein Coversong

Gedankensprungflut
Dunkelheit versengt die Grenzen
Du fuehlst dich frei
im Sinne von faehig zu Denken
Mit deinem hauptsaechlich versteckten Stich
bist du nun vollkommen zustaendig

Kuehl nimmst du die Blumen
Hoeflich ehrlich sicher
Entgegen aller Erwartung
Selbstverstaendlich teilst du sie dem Schatten zu
Zu Hause kochst du dir deine eigene Buchstabensuppe
Wenn dir das Salz fehlt
beweine die Unwoerter auf deinem Loeffel

Ein Kokon
Ein Korsett
Ein Uebergang
Ein Sarg
Ein Wunsch
Du Springst in den Chorus
Aus allen Wolken
Thoughtdreams be my parachute
Ein Coversong

Kratze den Mann aus dir raus
Verrate die Laender deiner Vaeter
Keine Arme keine Beine
Keine Ohren nur Gefieder
In der Ferne singt eine starke Stimme deine Lieder
Du kannst es nicht mehr hoern
Es klingt wie jubelnde Sieger
Du hast nichts mehr zu melden

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