V-Harfe

dieses Wochenende wird der aktuelle Stand der V-Harfe beim Festival für selbstgebaute Musik ausgestellt: eine Zusammenstellung von 5 Harfen, die ich in mehrjähriger Spinnweberei zusammen mit Simon Bauer und Pepe Rasmus Weissgerber gebaut habe. Zum Teil händisch gezupft und aus Hartholz, zum Teil mechanisch ferngesteuert und aus Stahl. So monumental dieses Gespinst auf der Bühne dasteht, so feingliedrig sind die Details: selbst die Tonabnehmer sind eigenhändig aufgespult, Goldhaare aus Kupferdraht, in 8000 Umdrehungen.

„Oft denke ich, bau doch was kleines,
was weiches, was aus Wasser.
Aber ich brauch dieses große Ding,
weil ich daran besonders klein sein kann und weich.
Schmelzen. Schmiegen. Schmmmmm.“

Ja, der Gear-Porn hat Gründe! An der Harfe fühlen sich die neuen Songs und Texte besonders wohl: kontrasexuelle Lovesongs und schimmernde Agitprop-Märchen für eine Welt nach dem Rasurzwang, von Geldmoney zu Bonbons aus Plastik, Nichtstestotrotz. Wortmetamorphosen, divöse Lyrik…!

Am Sonntag dem 15. September um 17 Uhr spielen wir dann auch dort: Festival für selbstgebaute Musik im ZK/U (Zentrum für Kunst und Urbanistik, Siemensstraße 27, 10551 Berlin) zum ersten Mal öffentlich in Berlin die neuen Songs mit den 5 neuen Harfen. 
Mit diesen Harfen nehmen wir gerade auch das neue Album auf: DIVEN erscheint im April 2020

Photo by Marain Lenhard, Bamberg, July 4th, 2019 at FK:K III Festival

V-HARP

the V-harp is part of an exhibition this weekend at Festival für selbstgebaute Musik in Berlin.
On Sunday September 15th at 5pm Simon Bauer and I are playing at the same festival at ZK/U (Zentrum für Kunst und Urbanistik, Siemensstraße 27, 10551 Berlin) It’s our first public show using all the new harps we built together and playing most of the new songs.