Identitäten dehnen

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Hans Unstern (Fotos von Knut Klaßen)

Hauke Heumann zu Identitäten dehnen:

Am 26.09.2014 hat die neue Produktion von Gintersdorfer/Klaßen “Identitäten dehnen – Étirer identités – Stretch identities” auf Kampnagel Premiere. Unser deutsch-ivorisches Kernteam, erweitert durch die Aktivistin Napuli Paul Langa und die Songwriter-Puppe Hans Unstern, hat sich auf die Strasse begeben, um den Berliner Flüchtlingsprotest zu begleiten. Neue Demoslogans vom Protest auf einem CDU-Stadtteilfest jetzt im Theaterraum, neue Protestformen aus der Aufführung schon bald vor den besetzten selbstverwalteten Flüchtlingscentern. Alle Darsteller*innen dehnen ihren Kompetenzbereich aus, vielleicht wird die Aufführung selbst zum Protest und das Publikum dehnt an der eigenen Perspektive: Was ist eigentlich eine politische Versammlung? Ist die Unterscheidung zwischen Wirtschaftsflüchtling und politischem Flüchtling sinnvoll? Ist Ästhetisierung immer ein Verlust? Und gibt es ein Recht auf Lüge?

 

Not Punk, Pololo

notpunk
S Kelly und Hans Unstern (Foto von Knut Klaßen)

Eine Show von Gintersdorfer/Klaßen

10.03.2015 20:00h Kampnagel Hamburg
11.03.2015 20:00h Kampnagel Hamburg
12.03.2015 20:00h Kampnagel Hamburg
13.03.2015 20:00h Festspielhaus Hellerau
14.03.2015 20:00h Festspielhaus Hellerau

Talking Straight Festival

Talking Straight Festival

Weiße Menschen: unverständlich, exotisch und roh, aber auch endlos gefühlvoll!
Drei fremde Theaterstücke zu Gast im STUDIO Я

Language no problem

Bloß nicht so tun, als würden wir uns verstehen, nur weil wir dieselbe Sprache sprechen! Der Performer, Regisseur und Autor Daniel Cremer versucht schon lange mit seinen Abenden in einer Kunstsprache, die er »Fremdsprache« nennt, das angeblich Vertraute noch mal anders zu verstehen und durch totale Verfremdung verständlich zu machen.
Im Studio Я widmet er sich dem Thema Weiße Menschen: unverständlich, exotisch und roh, aber auch endlos gefühlvoll! Oder wie er es sagen würde: »Pendrer Vödh’e: inexplicsist, eksotsist rah blank, pergha emotionsist’ken he limiten!«

 

henzek

30.01.2014 Berlin, Maxim Gorki Theater – Studio Я
31.01.2014 Berlin, Maxim Gorki Theater – Studio Я
01.02.2014 Berlin, Maxim Gorki Theater – Studio Я

 

 

Wucher Festival

Kein Schwindel: das Antje Øklesund wird abgerissen. Unerinnernd werden bald neue Gebäude dastehen und schweigen. Ein weiterer Ort, der zurechtgestutzt wird. Dem soll ein wucherndes Sommerfest entgegenweinen, fluchen und dröhnen.

An 4 Tagen möchte ich zusammen mit meiner SCHWINDEL-Band und meinen vielseitigen Verstoffwechselungen ausufernd musizieren. Wir werden auf den Dächern des Antje Øklesund stehen und mit sanften Harfenklängen den Hof und die Straßen beschallen.

Es wird 2 Konzerte pro Tag geben. Das erste um 5 Uhr. Das zweite um 9 Uhr. Dazwischen Café, Kuchen, Promi-Dinner, Klatsch und Tratsch. Jedes Konzert dauert circa 1 Stunde.

Jedes Konzert widmet sich einem der 8 Songs des The Great Hans Unstern Swindle Albums – ausgiebig, ausufernd, improvisiert, wuchernd! Draußen wird es beschaulich klimpern, der Sound allerdings wird im Innern des Antje Øklesund bis auf’s Äußerste hochgewuchert, dass das Tanzbein zuckt.

wucher

 

Termine: 6. 7. 8. und 9. August 2013

Eintritt: 3 Euro pro Konzert, 5 Euro pro Tag und 25 Euro der Wucher-Spezial Festivalpass für alle 4 Tage. Wer einen veganen Kuchen zu einem der 5 Uhr Konzerte mitbringt, ist vom Geld abgeben am Eingang befreit.

der SCHWINDEL WUCHER wird präsentiert von: Hans Unstern, Simon Bauer, Sean Oconnor, Daniel Schröteler, Vanessa Kehl, Pauline Boeykens, diversen musikalischen und technischen Freund_Innen und dem Antje Øklesund.