DIVEN [premix]

Am Mittwoch, dem 20. Dezember 2017 erscheint mein Hörspieldebut DIVEN [premix] bei NDR Kultur.

Das Hörspiel DIVEN [premix] ist eine Vorabversion des kommenden Albums DIVEN, was irgendwann nächstes Jahr erscheint.

NICHTSTESTOTROTZ ist ein neuer Song. Hier in der Hörspielversion als Video…

Die Musik zum Song und zum Hörspiel wurde auf der neuen Harfe, die Simon Bauer und ich gebastelt haben, eingespielt.

POP & GEHEIMWISSEN, das Wort mit dem V in der Mitte

POP & GEHEIMWISSEN, das Wort mit dem V in der Mitte
Eine Performance Reihe von Hans Unstern & Simon Bauer, HAU3

Neue Songs, neue selbstgebaute Harfen, neue Strategien für Öffentlichkeitsarbeit in der Popmusik. An vier Abenden bis Juni 2017 wird die Arbeit an Hans Unsterns drittem Album mit wechselnden Kompliz*innen auf der Bühne stattfinden. Warum wollen Texte Songs sein? Wie schwer wiegt Cis-Moll auf der selbstgebauten Harfe? Wer schafft es, ein Interview zu geben, ohne die Musik zu entzaubern? Die Schwingungen der Saiten die den Raum durchspannen, die Schritte des Publikums beim Einlass, die Lacher, das Husten, die Kinderstimmen. Alles wird Musik sein.
Und die Performance hat schon begonnen: Auf unstern.com wird live aus der Harfen-Werkstatt gestreamt. Wahrscheinlich schweißt Simon Bauer gerade High Heels an die neue Slide-Harfe.
 

12.11.2016: Mit Tucké Royale und Jesseline Preach
02.03.2017: Mit Uzrukki Schmidt
19.05.2017: Mit Rike Schuberty, Black Cracker, Els Vandeweyer, Anahí Pérez, Louisa Krüger
22.06.2017: Mit Simone Dede Ayivi, Daniel Cremer, Agathe Bissap La Menace
Photos: Frank Olisa, Tanno Pippi

BOIBAND

Tucké Royale und Hans Unstern haben Anfang 2016 mit Black Cracker als Produzent die BOIBAND gegründet.
 
Boy mit I steht für die Problematisierung von Mannsein als Penis-Talent, für einen nachträglich erworbenen Stimmbruch, für die Selbstverständlichkeit schwangerer Daddies, für die Effeminisierung des Abendlandes und für die Gründung einer Stiftung um Begrüßungsgeld an Trans*leute zu verteilen.

The Great Hans Unstern Swindle Interviews, Artikel, Presse

23.10.2012 Tagesspiegel von Andreas Hartmann
„Es fällt Hülle um Hülle um Hülle“, heißt es in dem Song „Hülle“ Aber wenn alle Hüllen gefallen sind, wer steht dann wirklich vor uns?
Hans Unstern verweigert sich der Beantwortung dieser Frage. Er ist das, was wir in ihm sehen wollen. Mann, Frau, Typ mit blauen Haaren, Dichter, Spinner, Spaßvogel. In gewisser Weise führt er das Projekt von Lady Gaga fort, die bekanntlich eine Meisterin der uneindeutigen Inszenierung ist. Letztlich ist Unstern aber die überzeugendere Lady Gaga. Deren eher läppische Musik hinkte ihren komplexen Selbstentwürfen immer hinterher. Derartiges lässt sich über den wahnwitzigen Anti-Pop von „The Great Hans Unstern Swindle“ nun wirklich nicht sagen. read more…26.

26.10.2012 SPEX von Holger In’t Veld
Platte des Monats read more…

14.10.2014 Edit von Josefine Rieks
Wer seine eigene Stimme von Band hört, nimmt eine Stimme wahr, die der gewohnten Selbstwahrnehmung nicht entspricht. Dafür gibt es rationale Erklärungen: die Wahrnehmung der eigenen Stimme ist ein Hybrid aus dem von außen wahrgenommen Schall, der auch für die anderen hörbar ist, und der Innenwahrnehmung des mitschwingenden und mitvibrierenden Körpers. Diese Komponente fällt bei einer Aufnahme der eigenen Stimme weg und lässt sie fremd klingen. Neben dieser Erklärung ist die Stimme aber auch das Körperlose, das zunächst unbeeinflussbar aus dem Inneren kommt, und so quasi für eine Unabänderlichkeit, also Wahrheit steht. Das heftige Erlebnis Hans U.ʼs bestand demnach darin, von dieser Wahrheit betrogen zu werden: die erlebte krasse Diskrepanz zwischen Selbst- und Außenwahrnehmung. read more…

28. 11. 2013 TAZ von Jens Uthoff
Ich bin so was wie ein großes Pop-Asyl. Ich bin mehr als eine Person. Ich bin nur Stoffwechselmedium. Da rutscht eine ganze Menge Autorenschaft durch den Kanal. Mein Debütalbum war ’ne PR-Nummer, ich dachte, das wäre gut, um einen Fuß in die Tür zu kriegen, wenn ich diese Singer-Songwriter-Nummer mache. Da habe ich mir ’nen Bart angeklebt, ’ne Gitarre umgehängt und dieses Authentizitätsding bedient. Dann hieß es: bärtig, einsam, männlich, diese Genie-Kacke. read more…

24.01.2013 WOZ von Kaspar Surber
Der Zweite schliesslich könnte der Berliner Songwriter Hans Unstern sein. «Die Eltern haben uns eine Jugendbewegung abonniert», erweist er Tocotronic die Reverenz. Unstern markiert weder Stärke noch Schwäche, betrachtet sich bloss aus allen Winkeln: «Ich schäme mich. Für mich. Schämen sich sogar die Läuse.» Er betritt die Räume physisch, die in den Texten von Tocotronic erst geöffnet werden. Wer ihn letzte Woche im «Palace» in St. Gallen oder im «Stall 6» in Zürich sah, konnte nur fasziniert sein: Die Band spielte selbst gebaute Harfen und blies die Tuba. Der vollbärtige Unstern tänzelte in Leggins. Die Ballone auf der Bühne wechselten die Farbe wie von Zauberhand. read more…